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Botox für die Ohren…
Es ist in letzter Zeit ja häufiger aufgetreten – das 90er Revival. Seit einiger Zeit wird in einschlägigen Clubs, die ich hier zu ihrer eigenen Sicherheit nicht namentlich nenne, ein seltsamer Brauch gepflegt… Man spielt wieder Boygroups. Heraus sticht dabei eine Combo, die man schon fast vergessen hatte: Die Backsreet Boys.
Ja, auch 16-Jährige wollen sich wieder jung fühlen und ihren Teenie Träumen wieder “Feuchtigkeit” spendieren… Somit ist man gezwugen, immer mal wieder die Schmachtfetzen aus den 90ern zu spielen, am besten zusammengefasst in einem Medley. Da gibt es schon eins, aber dies stellt mich persönlich wie immer nicht komplett zufrieden. Somit habe ich es mir und meinen Ohren angetan, und selber eins gebastelt… Und das Ergebnis kann sich jeder (auch wenn er/sie schon älter ist) hier mal runterladen und heimlich zuhause 10 Minuten abfeiern:
MacBook Pro
Nun ist der Apfelwahnsinn auch bei mir ausgebrochen. Es ist da… mein Macbook Pro!
Lange habe ich gewartet, bis ich mir eins bestellt habe, aber nachdem Anfang März mein Audio Engineer Studium in München losgeht, wurde es Zeit. Da ich das MacBook Pro auch noch einige Jahre behalten will, habe ich gleich mal bei der Konfiguration rangeklotzt:
Intel Core 2 Duo 2×3,06Ghz
8GB Ram DDR3
500GB Festplatte
17″ Crystal Display
Fire Wire800
4xUSB
Das sollte reichen, damit Sound- und Grafikanwendungen reibungslos simultan laufen.
Die Bedienung ist für mich eigentlich recht einfach, da ich in meinem ersten Kurs an der SAE ausschliesslich mit Macintosh gearbeitet habe. Tausende Tastenkürzel und das intuitive Multi-Touchpad machen die Bedienung kinderleicht. Ein anderer Aspekt ist die Software…
Reason 4 zum Beispiel läuft ohne Probleme, Apps wie Virtual DJ und Traktor müssen in einer speziellen Mac-Version gekauft werden, und die sind nicht gerade billig (Virtual DJ 6: 329$, Traktor Pro: 200€). Jedoch kann man sich auch mit vielen Open-Source-Programmen behelfen, wie z.B. “OpenOffice”. Da ich meinen Mac Windows-frei halten möchte, ist ein bisschen suchen angesagt, aber es lohnt sich, denn der simultane Desktop frisst Speicher und nervt gewaltig.
Auch mein Lieblings-Hassprogramm “iTunes” ist natürlich dabei, und das integrieren von 200GB mp3′s war eine Mission von 5 Stunden am Stück, wobei ich mir im Nachhinein überlege, ob es das wirklich wert war, denn benutzen werde ich es allerhöchstens fürs iPhone…
Es wird noch ein wenig dauern, bis ich so schnell mit dem Mac bin wie mit dem PC, aber der Lernprozess it interessant und macht auch noch gewaltig Spass. Für jeden kreativen Menschen eine Empfehlung!
Der reinste Releasewahnsinn
Auf einmal geht es Schlag auf Schlag… Auch wenn ich es selber kaum glauben kann, kommt demnächst über das olavbelgoe Label online ein Doppelrelease von mir auf den Markt:
Erst einmal mein Remix zu SUNCLUBBERS “America”, der nun wegen seiner doch recht weiten soundmässigen Entfernung vom Original als Single-Track rauskommt unter dem Namen “DJIGSAW – america”. Danach kommt ein komplett eigener Song von mir raus, der in letzter Zeit bei den Downloads als “Fruity Demo” angeboten wurde. Marketingtechnisch haben wir uns aber entschieden, den Track jetzt “DJIGSAW – southafrica” zu nennen. Was das bringt, wird sich zeigen.
Jedenfalls ist das mal ein Anfang mit dem ich leben kann! CD Cover folgen in Kürze und natürlich die Downloadlinks zu den einzelnen Tracks.
Facebook…
Okay, ich hab mich breitschlagen lassen – ja “I Am On Fucking Facebook Now”!!!
Nachdem ich brav Freunde eingeladen, markiert, angechattet und sonstwas mit ihnen angestellt habe, meine Fotoalben hochgeladen und Profilbilder erstellt habe, bin ich jetzt komplett vernetzt… MySpace, eigene Homepage, Facebook, Twitter, Lokalisten… jetz weiss jeder wo und wann ich wer und wieviele bin ;-)
In diesem Sinne…. Rechts unten unter dem TWITTER Widget findet ihr mein FACEBOOK Widget. Klickt doch einfach mal drauf und schliesst Euch der Online-Stalker Welt an – wenn ihr nicht schon längst dabei seid, denn angeblich bin ich der einzige, der nicht “on fucking Facebook” war…
Pogo, Pillen und Perverse
Also hier wie versprochen die Ergebnisse des Dropkick Murphys Konzert:
Überrascht war ich über die guten Vorbands wie “The Mahones” und “Sick Of It All”. Weniger überrascht hat mich die hohe Anzahl an Freaks ;-) Ich glaub ich bin noch nie so oft darum gebeten worden, jemandem eine zu verpassen, wie an diesem Abend. Aber “music connects people” hats rausgerissen… Eine Unmenge an freien Oberkörpern (behaart oder auch nicht), von volltätowierten mit dem “XXX” im Nacken bis hin zu Leuten, die sich nichtmal für Geld ausziehen sollten, war alles dabei. Verschwitzt, betrunken, völlig losgelöst… Und ich musste natürlich beim ersten Lied in der dritten Reihe stehen, um mich rum hat isch auf einmal ein Meer aus fallenden und springenden Menschen gebildet. So hab ich drei mal meinen Schuh verloren (und wieder gefunden!), lag dann unter mehreren Leuten im Pogo-Kreis irgendwo auf dem Boden und hab mich danach entschieden, das ganze von der Seite aus zu beobachten… Nicht dass sie da auch rumgesprungen wären.
Leider nehmen einige Leute immer automatisch an, dass man, wenn man schonmal da ist, auch unbedingt umgerannt werden will – womit wir wieder bei denjenigen sind, die um Prügel gebettelt haben. Und ich muss sagen, 50% davon waren weiblich. Jaja, der Alkohol… Überlebt haben es trotzdem alle (bis auf die eine Person, die im Krankenwagen auf dem Parkplatz lag als wir zum Auto gegangen sind – aber auch diese Person hats lebend geschafft) und deshalb gibt es auch nettes Futter für alle, die nicht da waren.
Ein Live-Konzert ist natürlich immer besser als das ganze von CD zu hören. Respekt auch an alle 3 Bands, denn sie waren live mindestens genauso gut wenn nicht besser als auf CD, aber auch körperlich und geistiger anstregender als entspannt daheim zu sitzen. Ich hab Euch hier mal 2 Videos hochgeladen: Das erste ist die Vorband “Sick Of It All”, die einfach mal 6000 Leuten erklärt hat, gefälligst im Kreis Pogo zu machen (da standen wir glücklicherweise noch etwas weiter hinten)… Und jeder hats getan… Lemminge?
Das zweite ist dann eins von dem Song, den wohl inzwischen jeder kennt von Dropkick Murphys: “Dirty Glass”. In diesem Sinne viel Spass beim reinschauen und in der Galerie gibts auch noch jede Menge Fotos von diesem Abend….
[myvideo 7283479]
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Let’s Go Murphys !
Nur so als Teaser…. heute werde ich mich mit einer Meute an Verrückten aufs “Dropkick Murphys” Konzert im Zenith in München begeben… Wenn es meine Kamera überlebt bekommt ihr natürlich Bilder und wenn möglich auch Videos dazu hier präsentiert.
Wer – aus welchen Gründen auch immer – die Dropkicks noch nicht kennt: Guckst Du hier: klick
Die spinnen die Ösis!
Sowas hab selbst ich noch nicht gesehen! Ein Klavierlehrer aus Österreich ist der Trance-Musik verfallen und liefert hier ein Live Medley von Klassikern auf einem Synthie ab, das einem die Ohren schlackern:
[youtube EGjWK9TBmQk]
Checkt auch seinen Youtube Kanal unter “LiveDJFlo”: klick
Mini Update
In der Galerie findet ihr jetzt die Bilder vom 3-Tage-Marathon des SC Mittenwald mit dem irren “DJ Hard Eddy” und mir, die Bilder von Silvester im Blacky und die vom “Einheimischenabschied” im Blacky mit Live-Band. Die Bilder vom letzten Blacky-Wochenende kommen dann nächste Woche.
Ausserdem habe ich meine Charts mal auf den aktuellen Stand gebracht und meinem Musikstil angepasst – mehr Electronic, Deephouse und Progressive House und weniger kommerzielles.
Es sind auch ein weitere Downloads dazugekommen:
Zwei eigene neue Tracks von mir (“Fruity (Demo)” und “Bounce”). Von “Fruity” steht eine WAV-Datei bereit, also nicht über die Grösse wundern. “Bounce” gibts als MP3.
Auch ein neuer Mix namens “Winter Session 2009-3 (Electronic Voyage Edition)” ist dazugekommen! Also checkt die Downloads!
Neues Jahr – neues Glück?
Ich hoffe, ihr habt Silvester alle gut überstanden… Zumindest ohne bleibende Schäden.
Bei mir wird sich einiges tun – vieles kann noch nicht verraten werden, aber es geht mit sehr schnellen Schritten voran und mein Leben stellt sich jetzt schon auf den Kopf.
Zunächst jedoch bedauern wir alle den Abschied vom “Blacky’s”, dem Traditionsclub in Mittenwald. Nach über 30 Jahren werden hier die Türen am Samstag, 9.1.2010, zum letzten mal aufgehen und es wäre schön, wenn wir uns dort alle noch einmal sehen würden. Die Schliessungsgründe sind so vielfältig wie eigentlich deprimierend, denn es hätte nicht soweit kommen müssen. Doch betrachtet man das alles aus der Sicht der Betreiber, wäre wohl jedem anderen der Stress und finanzielle Aufwand zu hoch gewesen, egal aus welchen Gründen. So kommt es nun, dass ein Club, der sich in seiner über 30-jährigen Geschichte immer mit der Zeit weiterentwickelt und trotzdem nicht die alten Werte aus den Augen verloren hat, hoffentlich mit einem Paukenschlag und vielen bleibenden und schönen Erinnerungen aus dem Nachtleben Mittenwalds verabschiedet. To all you lovers and haters: CU There!
Doch wo etwas stirbt, wächst meistens auch etwas neues und so kommt es, dass ich im Januar gleich drei mal in meinem ehemaligen Resident-Club “Collage” anzutreffen bin. Lange war ich dort nicht mehr Gast als DJ und ich glaube, es wird eine interessante Erfahrung für alle Gäste wie für mich, da sich der Musikgeschmack speziell in der Clubmusik doch recht eigenartig gedreht hat, wenn man bedenkt, dass man in einem halbwegs kommerziell angehauchten Club keinen Abend ohne ein “Infinity 2008″-Klon übersteht. Schade eigentlich, denn schon ist jeder, der Klaas und Konsorten auflegt, auf einmal ein hoch angesehener DJ… Sachen gibts. Aber der Chef wird mich schon entschädigen…. “Electronic Voyage” baby *lol* Da werden wir für einiges Aufsehen sorgen und mit der baldig startenden “Ü30″-Reihe einen schönen Gegensatz bieten.
Zusätzlich bin ich natürlich in Murnau (“Karma Lounge”), Kufstein/Ebbs (“Ü30 Hödnerhof”) und – so Gott und Gehalt will – in Innsbruck (“Coffee Bar”) anzutreffen, werde meine Homepage pimpen, mehrere andere betreuen und – wenn alles glatt geht – bald noch eine Bombe platzen lassen. Aber dafür gibts nen extra Artikel….




